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Kunst„Im gelben Haus“

AusstellungenPosted by Kay Tue, February 06, 2018 11:26:53



ProArte und Anton Krämer

Kunst„Im gelben Haus“ am Franziskanerplatz 6

Erkelenz. „Umwege im Leben sind eigentlich das Leben“, so formuliert der Erkelenzer Künstler Anton Krämer seinen Werdegang durch Gestern und Heute und das in beruflicher wie auch in künstlerischer Hinsicht. Das verdeutlichen auch seine Exponate. Sei es auf Papier oder Leinwand. Seine Ausstellung „Im gelben Haus“, Galerie des Förderkreises ProArte am Franziskanerplatz 6 in Erkelenz, ist vom 14. bis zum 28. Januar. Immer wieder überrascht Anton Krämer mit neuen Werken, obwohl er sich doch schon seit über 40 Jahren in der Stadt und weit darüber hinaus einen Namen gemacht.

Der 1939 in Erkelenz geborene Krämer machte nach dem Realschulabschluss eine Lehre als Installateur und Heizungsbauer, arbeitete dann im Betrieb seines Meisters, der auch sein Vater war. Dann folgte das Abitur auf dem 2. Bildungsweg, das Studium der Kunstgeschichte und Anglistik und sein künstlerisches Metier an der Kunstakademie Düsseldorf. In vielen Ausstellungen (national und international) zeigte Krämer seine Werke und erhielt auch eine besondere Auszeichnung bei der internationalen Bienale in Pilsen.

Krämer hat fast alle Disziplinen ausgeschöpft: Zeichnungen, Grafiken, Abdrucke, Maltechniken in Kreide, Kohle, Bleistift, Acryl, Tempera und Tusche. Er fertigte auch Buchillustrationen und setzt sich stets persönlich als Künstler mit unserer Zeit auseinander. „Die Experimentierfreude ist auch heute ungebrochen”, stellt ProArte-Chef Willi Arlt fest. „Seine Arbeitshaltung und Kraft zeigt sich auch in der Retrospektive der vergangenen 40 Jahre. Die vielfältigen Arbeiten bezeugen, dass der Erkelenzer ein guter Beobachter der unterschiedlichsten Kunstrichtungen ist“ ergänzt Geschäftsführer Hans-Dieter Willms.

Krämer erzählt, kritisiert und meditiert in seinen Werken. Dabei geht er bis an die Grenze zum Abstrakten. Er glaubt an eine bessere Zukunft in einer besseren Welt. Man kann ihn nirgendwo so persönlich treffen wie in seiner Kunst. „Wer in ein Bild einsteigen kann, wird zu einem Teil des Kunstwerkes”, versichert der Künstler und erklärt, warum er seiner Ausstellung den Titel „Im gelben Haus“ gab: „Meine Werke hängen ja auch in einem gelben Haus“.

Eröffnung der Ausstellung ist am Sonntag, 14, Januar um 11 Uhr. Auch an den beiden folgenden Sonntag sind die Werke Krämers von 11 bis 18 Uhr zu sehen. Eintritt frei. hdw





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